Viele Besucher beim Vortrag über das Pfungstädter Moor

Voll war es heute Abend in der ehemaligen Synagoge in Pfungstadt. Rund 70 Besucher kamen zur 2. Präsentation der Vortragsreihe Wissenswertes – Interessantes – Historisches in und über Pfungstadt, um zu hören, was Marion Roth, Leiterin Museum Pfungstadt, und Elma Jukovic über das Moor zu berichten hatten. Und das war tatsächlich einiges, denn das Moor, das es schon seit über 10.000 Jahren gibt, wurde von den Pfungstädtern – mal mehr, mal weniger – gut behandelt.

So bemühte man sich bereits 1934 um den Schutz des Moores, da man bemerkt hatte, dass der jahrelange Torf-Abbau, sowie das damals nicht vorhandene Umweltbewusstsein, sehr zu Lasten des Pfungstädter Moores und dessen Flora und Fauna ging.

Und wussten Sie schon, dass der höchste Berg Pfungstadts eine ehemalige Müll-Deponie im Moor war, auf der früher alles achtlos aufgetürmt wurde? Der Monte Scherbelino, wie dieser Berg auch genannt wird, ist 29 Metern hoch und war früher oft dafür verantwortlich, dass es im Moor brannte. Funken von Bränden auf der Müll-Deponie gingen auf das Moor über, dies ist heute glücklicherweise nicht mehr der Fall.

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir hier im Blog vieles interessantes zum Thema Moor veröffentlichen. Schauen Sie also immer mal wieder bei uns vorbei.

Und vergessen Sie nicht unsere weiteren Termine 2015 der Vortragsreihe Wissenswertes – Interessantes – Historisches in und über Pfungstadt:

  • 24.09.2015 Wolfgang Roth: Torf stechen
  • 17.12.2015 Günter Krämer: Pfungstädter Weihnachtsbräuche

 

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