Fotoausstellung in der Brauerei

Inspiriert durch eine Ausstellungs-Idee aus der Pfungstädter Partnerstadt Figline zur Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Pfungstadt hat der Kunst-Leistungskurs der Friedrich-Ebert-Schule Fotografien zum Thema „Hände und Arbeit“ angefertigt. Dabei konnten die dreizehn Schülerinnen und Schüler auf ihre Kenntnisse zur Fotografie aus dem letzten Schuljahr zurückgreifen und kreativ umsetzen. Für die derzeitigen Abiturienten ist dies noch einmal ein gemeinsames Projekt mit der Besonderheit, die eigenen Arbeiten auch einmal außerhalb der Schule präsentieren zu können, denn bald werden sie ihre eigenen Wege in ihre berufliche Zukunft starten.

Die Ausstellung „Hände und Arbeit“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum organisiert und ist zu sehen am Sonntag, 30.04.2017, von 11 – 17 Uhr in der Historischen Maschinenhalle der Pfungstädter Brauerei in Verbindung mit dem RTCE-Oldtimertreff. Zur Vernissage um 10.30 Uhr wird herzlich eingeladen! Die Ausstellung selbst soll dann auch in Figline zu sehen sein.

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Die Standortfrage – heute so wichtig wie früher

Bauliche Großprojekte bedürfen besonders aufmerksamer Planung – das zeigen aktuelle Beispiele aus der Tagespresse. Die Suche nach einem geeigneten Bauplatz ist und war der erste wichtige Schritt. Dabei bewiesen die Stifter von Klosteranlagen vor etwa 1200 Jahren unterschiedliches Geschick. Nicht selten wurden ganze Konvente über größere und kleinere Entfernungen hinweg versetzt. Wie waren also die Standorte beschaffen und was könnten die Beweggründe für diese Umzüge gewesen sein? Der Einblick in die Archäologie und Geschichtsquellen von vier Klöstern aus dem 8. und 9. Jahrhundert n.Chr., darunter das UNESCO-Weltkulturerbe Lorsch, zeigt unterschiedliche Hintergründe, vor denen dieses Phänomen beobachtet werden kann.

Über dieses Thema wird Miriam Steinborn M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin des Römisch-Germanischen-Zentralmuseums in Mainz mit Schwerpunkt Vor- und Frühgeschichte, im Rahmen der Vortragsreihe „Wissenswertes, Interessantes und Historisches in und um Pfungstadt“ sprechen, das vom Stadtarchiv und Stadtmuseum Pfungstadt veranstaltet wird und hier, wie schon öfters, mit Terraplana, der Gesellschaft für Archäologie im hessischen Ried e.V. zusammenarbeitet. Der Vortrag findet am Donnerstag 27.4. um 18 Uhr im Kulturhaus Ehem. Synagoge in der Hillgasse 8 in Pfungstadt statt.

 

 

Molkerei-Vortrag voller Erfolg!

Sehr gut besucht war unser Beitrag zur Vortragsreihe „Wissenswertes, Interessantes und Historisches in und um Pfungstadt“ zur Molkerei und Molkereigenossenschaft in der ehem. Synagoge, welche vom Stadtarchiv und -museum gemeinsam organisiert wird.

Es ging um die 1929 von Pfungstädter Milchbauern gegründete Genossenschaft, die über lange Jahre nicht nur den Bauern einen guten Milchpreis auszahlen konnte, sondern auch den Pfungstädter Bürgern eine Palette an frischen Milchprodukten anbot, die heute schmerzlich vermisst wird. Viele ehemaligen Kunden waren da und Heinrich Groß, der 26 Jahre vom Lehrling bis Geschäftsführer dort arbeitete, konnte als Fachmann nicht nur die Produktion anhand der Bilder und Filme erklären, sondern auch alle Personen benennen. Auf Entwicklung in der Landwirtschaft von vielen kleinen Bauern zu nur noch einem Milchbauern heute in Pfungstadt wurde von Adolf Hake erläutert. So konnte ein großer Bogen vom Produktions- und Konsumverhalten früher und heute geschlagen werden, der so interessant und beispielhaft war, dass überlegt wird, eine Broschüre dazu zu veröffentlichen. Hier einige Bilder:

Pfungstädter Molkerei

Am 30.3. um 18 Uhr findet im Rahmen der Vortragsreihe „Interessantes – Wissenswertes – Geschichtliches in und um  Pfungstadt“ wieder in der ehem. Synagoge um 18 Uhr eine Veranstaltung statt. Dieses Mal geht es um das Thema Molkerei und Molkereigenossenschaft in Pfungstadt. Adolf Hake wird von der Entwicklung der Genossenschaft berichten und Heinrich Groß kann als langjähriger Geschäftsführer einen Abriss über die Produktion, die Belegschaft und die Veränderungen in der Geschichte der Molkerei geben. Dazu werden Fotos und auch ein Film gezeigt.

Das Mädchen Rosemarie

Die Ermordung der Rosemarie Nitribitt gilt bis heute als einer der spektakulärsten Mordfälle Deutschlands, und das in den 50er Jahren in Frankfurt. Die Geschichte des Flüchtlingskindes, das zur bekanntesten Edelhure Frankfurts wurde, besonders bekannt in schicken Autos – Mercedes mit roten Ledersitzen u.ä., ist immer noch faszinierend und soll – natürlich im 50er Jahre Ambiente beleuchtet werden. Dies alles geschieht im Rahmen der Ausstellung „Pfungstädter Kinos“ hier in der Borngasse 7, am Sonntag, 26. März, ab 15 Uhr.

 

Erfolgreiche Lesung!

Für die Veranstalter – Stadtbibliothek und Museum – war die Lesung ein voller Erfolg und eine komplett runde Sache: Wir hatten schon viele Stühle gestellt und mussten noch in den Nebenraum ausweichen, aber alle hatten einen Platz und hörten gespannt zu, wie Carola Nordmann und Robert Entner „ihre“ Passagen aus Roger Willemsens „Momentum“ vorlasen. Sie wechselten sich ab und das passte sehr gut zum Stil des Buches aus Erinnerungen, das aus sehr pointiert, detailreich, humorvoll, tiefsinnig und immer unterhaltsam Streiflichtern seines Lebens besteht. Leider war unsere Haus- und Hoffotografin verhindert und die anderen so ins Zuhören vertieft, dass wir nur wenige Bilder gemacht haben.