2. Woche Erzählcafé

Die zweite Woche beginnt mit den „Darmstädterinnen im Aufbruch“ am Montag um 16 Uhr in der Remise, Rügnerstr. 35a. Die Herausgeberinnen (Ruth Häntschke, Barbara Obermüller, Kirsten Koch-Schäfer) haben uns folgendes zum Inhalt übermittelt: „Wir sehen die Frauenbewegung als eine der wichtigsten sozialen Bewegungen. Unsere Dokumentation konzentriert sich auf die letzten Jahrzehnte in Darmstadt. Viele Facetten des Frauenlebens wurden erstmals sichtbar. Frauen solidarisierten sich in Gruppen und Initiativen. Unser Augenmerk gilt in dieser Dokumentation den entstandenen autonomen Gruppen und Bewegungen. Wir haben Informationen zusammengetragen von Gruppen, die sich politisch zu Wort meldeten ohne in eine Partei eingebunden zu sein. Exemplarisch seien hier die Frauen für Frieden genannt. Frauen wurden aktiv in vielen Bereich des öffentlichen Lebens. Bereiche wie Aus- und Weiterbildung, Paragraph 218§, in der Kunst- und Kulturszene, sie machten Frauenradio und gründeten Frauenzeitungen, recherchierten und schrieben ihre eigene Geschichte auf, gründeten erste Beratungsstellen und kümmerten sich um misshandelte Frauen, planten ihre Stadt aus Frauensicht. Die Gruppen und Initiativen waren so vielfältig wie die Frauen selbst. Wir möchten, dass dies nicht vergessen wird.“ Es wird also spannend!

Am Dienstag stellen wir unsere Eisenbahn und auch eine Auswahl unserer Puppenstube vor und laden Kinder ein, damit zu spielen. Am Mittwoch wollen wir Schule früher spielen – mit Rohrstock, Griffeln, Federn und Tinte! Beides findet um 10 Uhr im Museum Borngasse 7 statt.

Donnerstag geht es wieder um „Zukunft Museum“, dieses Mal ist die Remise, Rügnerstr. 35a, das Thema. Dort können wir die momentane Sonderausstellung „Bauen und Wohnen in Pfungstadt“ ansehen sowie die noch im Aufbau befindliche Dauerausstellung zur Industrialisierungsgeschichte Pfungstadts.

Am Freitag machen wir wieder einen Spaziergang bzw. Fahrradausflug. Es gibt zwei Treffpunkte: 16 Uhr Museumshof Borngasse 7, 16.10 Uhr in Eschollbrücken Ecke Pfungstädter/Darmstädter Straße. Wir wolle alle Eschollbrücker Bauernhöfe, die seit 1945 existiert haben,  betrachten, einige auch von innen, und über die Entwicklungsgeschichte der Landwirtschaft erzählen. Der Abschluss wird dann im Lamm sein.

Hier noch ein Bild vom Spaziergang am Freitag, der uns zur Fleischmühle und den anliegenden Mühlen führte.