Eröffnung Zündholz-Ausstellung

Und auch das Wetter spielte mit: Trotz einiger Schauer schien pünktlich zur Eröffnung um vier Uhr am Sonntag die Sonne und so konnten man von drinnen und draußen den Reden folgen. Birgit Scheibe-Edelmann begrüßte im Namen der Stadt und überreichte die erste Pfungstädter Zeitung der Grünen von 1988 mit dem Namen „Zündhölzje“, die Museumsleiterin Marion Roth berichtete von der Entstehung der Ausstellung und Renate Winnecken als Nachkommin des Zündholzbarons von ihrer Familie und ihrem Erleben der letzten Zündholzfabrik Büttel, in dessen Remise die Ausstellung stattfindet. Auch Franz Gruber war anwesend, der einen winzigen Teil seiner Streichholz-Kunstwerke ausstellt. So konnte bei einem Gläschen Sekt die umfangreiche Ausstellung in den neu gestalteten Räumen der Remise, Rügnerstraße 35a, bewundert werden. Bis 13. Mai 2018 kann sie jeden Mittwochvormittag von 9 bis 12 sowie am ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr besichtigt werden. Die Sonntage sind nicht nur zu einem bestimmten Thema, sondern es wird auch Kaffee und Kuchen angeboten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Eröffnung Zündholzausstellung

zuendholz

Pfungstadt war seit Mitte des 19. Jahrhunderts eine Hochburg der Zündholzherstellung. Millionen von Hölzchen wurden hier hergestellt, dazu Spankörbe, Schächtelchen und vieles mehr aus dem Pappelholz der Umgebung. Jetzt wird in der ehemaligen Remise der bis 1972 produzierenden Zündholzfabrik Büttel eine Ausstellung zu diesem Teil der Industriegeschichte Pfungstadts gezeigt. Es wird auf die Entwicklung des Zündholzes, die fünf verschiedenen Firmen in Pfungstadt, die Beschäftigten, darunter viele Frauen und Kinder, die Zündholzsteuer, das schwedische Monopol und vieles mehr eingegangen. Alexandra Zimbrich vom Museumsverein hat im Stadtarchiv dazu recherchiert, der Pfungstädter Firmen- und Familiengeschichtler Heinz Büttel – rechts im Bild mit dem Hammer mit den Initialen  C.B., mit dem die Pappeln markiert wurden – besonders die Geschichte der Firma Büttel erforscht. Auch Gertrud Höhenberger – links im Bild mit dem Firmenschild – als ehemalige Mitarbeiterin hat viele Exponate beigesteuert. Bei der Eröffnung am Sonntag, 8. Oktober, 16 Uhr in der Remise, Rügnerstraße 35a werden die verschiedenen Akteure zu Wort kommen, auch Nachkommen des als „Zündholzbaron“ bekannten Firmenbesitzers Büttel.

 

Kunsttanken auf Agip

Zu einem Kunst-Happening mit den Pfungstädter Künstlern Hüseyin Aslan und Katharina Kairos laden die Bibliothek und das Museum Pfungstadt auf die Agip-Tankstelle (Eberstädter Straße 115) am Montag, 9. Oktober von 8 bis 10 Uhr ein. Die vielseitigen Künstler ohne eigenem Atelier nutzen den öffentlichen Raum wie etwa Bibliothek und Tankstelle mehr zum kreativen Schaffen in Literatur, Lyrik und Zeichnen. Kunsttanken und sich überraschen lassen zum Frühstart in die Woche!
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Spanisch in der Remise

Ab diesen Freitag, 29.9., 18 Uhr, findet in der Remise, Rügnerstraße 35a, Pfungstadt, zum ersten Mal die Veranstaltung „Espanol y Tapas“ statt. Eingeladen sind alle Spanisch-Interessierten, egal wie viel Spanisch sie sprechen können. Jedes Mal steht ein Thema im Mittelpunkt, an diesem Freitag ist es „Kolumbien“, der . Als Beitrag werden Tapas oder Spenden gerne gesehen. Die Veranstaltung soll in Zukunft an jedem letzten Freitag im Monat stattfinden.

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Birgit Baumann, Marion Roth und Martha Jung, die Organisatorinnen

Kleider-Sammlung

Hier geht es zwar auch um alte Kleider, aber nicht solche zum Weggeben, sondern solche zum Aufheben. Das Stadtmuseum Pfungstadt besitzt eine größere Sammlung von historischen Kleidern, teils sogar wertvoll, die wir am Kerbsonntag – natürlich nur in Auszügen – präsentieren wollen. Die Sammlung wurde von Valentin Liebig begonnen und wird seitdem weiter geführt. Seit drei Jahren trifft sich die Inventarisierungsgruppe jeden Mittwoch Vormittag und ein Hauptanliegen war es, die Kleidung nach Kriterien des Hessischen Museumsverbandes zu inventarisieren. Dabei wurde auch festgestellt, dass es in einigen Bereichen schon zu viele Exemplare gibt, wie etwa bei weißer Unterwäsche, die immer gerne aufgehoben wurde, aber heute einfach nicht mehr verwendet wird. Andererseits fehlen uns noch Exemplare aus den 50er bis 70er Jahren, um die Sammlung zu ergänzen. Wer also noch Stücke im Schrank hat, die er dem Museum übergeben könnte, kann sich gerne am Kerbsonntag an uns wenden, damit wir überlegen können, ob es zu unserer Sammlung passt.

Hier Impressionen des Aufbaus: Lara Schäfer, unsere Praktikantin, bestücktmit Helga Hake, der ehemaligen Museumsleiterin, liebevoll die Vitrinen.