Sommer-Erzähl-Café 2016

Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder unser dreiwöchiges Erzählcafé, dieses Mal unter dem Motto „gehen – kommen – bleiben“. Montags kommen Pfungstädter, die aus anderen Ländern gekommen sind, dienstags und mittwochs ist vormittags besonders für Kinder, da wird auch vieles gemacht: Mosaik, Collagen, Käse, getanzt und typisches Essen und Trinken probiert. Donnerstagnachmittags haben wir alte Firmen, die es (leider) nicht mehr gibt – Molkerei, Ruckelhausen und Brot-Weber, zu den Terminen laden wir besonders ehemalige Mitarbeiter ein, damit sie uns auch davon erzählen können. Freitags ist Aktion angesagt: Radtour mit Brauerei sowie Spaziergang mit Malzfabrik und als Abschluss wollen wir ein großes Fest in der Villa Büchner machen und haben schon viele eingeladen, die Musik oder Tanz vortragen wollen. Das genaue Programm dazu erscheint in Kürze!

Hier die Übersicht:

Montag
16 Uhr

Dienstag
10 Uhr
für Kinder
Mittwoch
10 Uhr
für Kinder
Donnerstag
16 Uhr
Freitag: Aktion!

25.7.
Syrien

26.7.
England

27.7.
Türkei

28.7.
Ruckelshausen

29.7., 16 Uhr
Radtour mit Brauereibesuch (€ 10)

1.8.
Neuseeland

2.8.
Mosaik
3.8.
Afrika
4.8.
Molkerei

5.8., 13 Uhr Wanderung historisches Pfungstadt mit Malzfabrik

8.8.
Ungarn-Deutsche

9.8.
Collagen und Russland….
10.8.
Käse
11.8.
Brot-Weber

12.8., ab 17 Uhr
großes Abschlussfest in der Villa Büchner

Vernissage Marina Gots

Eine gelungene Vernissage fand am Sonntag im Stadtmuseum in der Borngasse 7 statt. Marina Gots (Mitte) stellte zum ersten Mal ihr gesamtes Werk aus. Andreas Müller (rechts) sprach die Einführung. Sehr schön konnte man ihre künstlerische Entwicklung anhand der Acrylbilder, des Skizzenbuches, der Aquarelle und der Collagen nachvollziehen. Die Ausstellung ist jeweils donnerstags vom 15-18 Uhr sowie während des gesamten Erzählcafés vom 25.7. bis 12.8. zu sehen. In diesem Rahmen wird Marina Gots am 9. August um 10 Uhr aus ihrer Heimat Russland erzählen und in die Collagentechnik einführen. So kann jeder ein eigenes Bild erstellen. Am Sonntag, den 21. August wird – wieder um 15 Uhr – die Finissage stattfinden. Individuelle Besichtigungstermine können gerne vereinbart werden.

Hier einige Impressionen….

 

 

Vernissage mit Marina Gots

Marina Portrait

Selbstporträt

Marina Gots ist freie Graphikdesignerin und Illustratorin, die in Pfungstadt lebt und arbeitet. Über ihre Kunst sagt sie: „die Natur ist eine unerschöpfliche Kreativitätsquelle, die mich jeden Tag aufs Neue inspiriert. Aquarell und Acryl halfen mir dabei, die faszinierenden Bilder aus meinen Kopf zu malen, bis ich festgestellt habe, dass es die reiche Farbpalette in den gedruckten Zeitschriften schon gibt. So fand ich einen Weg zur Collagetechnik. Ich finde, dass Altpapier uns noch viele spannende Geschichten erzählen kann.“ Am 19. Juni ist um 15 Uhr die Vernissage im Stadtmuseum Pfungstadt, Borngasse 7, zu der herzlich eingeladen wird. Bis Mitte August bildet die Ausstellung den optischen Rahmen des Sommer-Erzählcafés „gehen – kommen – bleiben“, das vom 25.7. bis 12.8. in diesen Räumen stattfindet. Marina Gots wird am 9. August um 10 Uhr von sich und ihrer Kunst erzählen und zur Collagentechnik auch praktisch anleiten. Dazu gibt es Köstlichkeiten aus ihrer russischen Heimat.

Bilder vom Batiken im Museum

Im Rahmen der Leo Pohl Ausstellung wurde heute im Museum gebatikt. Allerdings auf die indonesische Art und Weise. Mit schönen Ornament-Stempeln wurde Kalt-Wachs auf Stoffe aufgetragen, welcher nach dem trocknen bemalt werden konnte. Die Besucher konnten ihre eigenen Stoffe mitbringen und verzieren oder die vom Museum gestellten Stoffe und Stoff-Taschen.

Bei Kaffee, Tee und Kuchen wurden sich gegenseitig Tipps gegeben, die Werke bestaunt und man verbrachte einen schönen Nachmittag zusammen.

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Emaille-Ausstellung in der Remise

Am 24.4. wird um 15 Uhr die Ausstellung: „Die bunte Welt des Emails“ des Museumsvereins in der alten Remise, Rügnerstr. 35a in Pfungstadt eröffnet. Die Ausstellung ist jeden 1. Sonntag im Monat bis einschließlich Oktober von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Kontakt: Martin Schickel: 06157-83629 und Karl Heinz Huxhorn 06157-84191.

Batik zur Leo-Pohl-Ausstellung

Nach dem sehr gut besuchten Sonntag mit dem Thema „Fernseh GmbH“ folgt als nächstes das Thema „Batik“, ursprünglich geplant für den 3. April, aber aufgrund der veränderten Urlaubsplanung auf den 24. April verschoben. Batik bedeutet „mit Wachs zeichnen“ und bezeichnet eine Methode zur Stoffmusterung mit Wachs. Dazu wird hieißes, flüssiges Wachs auf die Stoffteile aufgetragen, die bei Eintauchen in ein Färbebad geschützt werden sollen. Traditionell wurden nur drei Naturfarben verwendet, Indigo (Blau), soga (Braun) und der mengkudu (Rot) (Zitat aus: Jutta Steffen-Schrade in unserem Begleitheft zur Ausstellung). Wir können an einem Nachmittag natürlich nur eine einfache – und einfarbige – Version dazu machen. Aber wir haben verschiedene Batikstempel (siehe Bild) und wollen versuchen, diese einzusetzen.pohl batik

Indonesische Kultur live!

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Am Sonntag, 7.2. findet in der ehem. Synagoge in der Hillstraße (hinter dem Malzturm) um 16 Uhr eine Vorführung des 1000-Hände-Tanzes statt. Indonesische Studenten aus Darmstadt wollen ihn vorführen, mit Live-Musik und -Tanz (siehe http://www.samanindonesia.de; Foto: Adit). Wir sind sehr gespannt!

Dazu beschäftigen wir uns mit dem indonesischen Schattenspiel „Wayang“ beschäftigen. Ursprünglich war geplant, ein Stück aufzuführen, das traditionelle Wayang in Kurzfassung, aber nach genaueren Kenntnisstand des normalerweise 12 Stunden dauernden Schattenspiels, das eine religiöse Bedeutung hat, kapitulierten wir und wollen jetzt kürzere indonesische Märchen vorlesen und die Handpuppen vorstellen, etwas zu ihrem Charakter sagen und wie sie hergestellt wurden. Wir haben ja Dank der Sammlung von Leo Pohl genügend Beispiele zum Zeigen und auch Anfassen! Anschließend kann die Sonderausstellung besucht werden….

 

Bilder von der Eröffnung der Leo Pohl Ausstellung

Heute wurde die Ausstellung rund um das Leben von Leo Pohl eröffnet und über 60 Besucher kamen, um sich die zahlreichen Exponate aus Sport, Fernsehen und Reisen anzuschauen.

Die Ausstellung ist noch bis nächsten Mai geöffnet. Jeden Monat veranstalten wir zudem eine unserer Mitmachwerkstätten – vorbei schauen lohnt sich also!

 

 

 

 

Finissage Ausstellung Welt der Bücher von Hüseyin Aslan

Zur heutigen Finissage der Ausstellung Welt der Bücher von Hüseyin Aslan haben sich wieder viele Besucher eingefunden, die sich noch ein letztes Mal die Ausstellung im Pfungstädter Museum anschauen wollten. Aber nicht nur die Finissage stand heute als besonderes Ereignis im Programm – auch der Dritte Workshop bzw. unsere Mitmachwerkstatt mit dem Thema experimentelle Videos fand heute statt.

Nachdem wir uns mit Kuchen, Kaffee und Wein gestärkt hatten, begann auch schon die Vorführung. Im Laufe der letzten Jahre hat Hüseyin Aslan über 100 experimentelle Videos gedreht, von denen er uns heute einige gezeigt hat. Dabei entdeckten wir vieles bekanntes, denn oft benutz Aslan Pfungstadt als Kulisse für seine Videos.

Mal alleine, mal mit seiner Band Hane, mal mit anderen Menschen – als Video festgehalten wird, was interessant, anderes, nachdenklich, beeindruckend, experimentell ist. Zwei der Videos können Sie auch bei Youtube anschauen:

Altes Piano

Zusammen mit dem türkischen Maler Mustafa Ali Kasap: Huseyin Aslan Filmi-IRMAK BOYU/Ressam Mustafa Ali Kasap

Youtube Channel von Hüseyin Aslan

Es war heute wieder eine sehr schönes Zusammensein im Pfungstädter Museum und wir danken Hüseyin Aslan für die beeindruckende Ausstellung.

Bericht und Bilder Mitmach-Werkstatt Mocca-Satz lesen und Domino spielen mit Hüseyin Aslan

Wieder einmal sehr gut besucht war unser Pfungstädter Museum am heutigen Sonntag. Die 2. Mitmach-Werkstatt mit dem Künstler Hüseyin Aslan fand statt und auf dem Programm standen Domino spielen und Mocca-Satz lesen.

Nachdem wir uns erst einmal in die Domino-Spielregeln eingelesen hatten, da wir alle nicht mehr genau wussten, wie das Spiel gespielt wird, durften sich die ersten Gewinner (und natürlich auch alle anderen) einen Mocca gönnen. Der Künstler hat den türkischen Mocca persönlich für die Gäste zubereitet und dabei auch interessantes über das Mocca trinken erzählt. Ein Mocca z.B. wird nicht, wie etwa ein Espresso, schnell getrunken, sondern langsam, in mehreren kleinen Schlücken. Man genießt diesen länger. Zudem setzt sich so der Mocca, der in der Tasse mit heißem Wasser aufgebrüht wird, so besser auf den Boden ab. Am Anfang war der Mocca noch etwas pulvrig, aber nach und nach hat dieser immer besser gescheckt.

Ist man fertig mit dem Trinken, so wird der Unterteller auf die Tasse gesetzt, kurz geschwenkt und alles umgedreht, damit der Mocca-Satz nach unten fließt. Und da bleibt dieser erst einmal. Für 10 oder 30 Minuten. So lange man sich eben mit anderen unterhält, Domino spielt, leckeren Käsekuchen oder selbst gebackenes Brot mit Schafskäse isst, wie es bei uns der Fall war.

Und was bringt mir die Zukunft? Eine kurze Reise steht bei mir lt. Mocca-Satz an. Und das stimmt sogar. Außerdem erhalte ich demnächst eine wichtige Nachricht. Ich bin schon gespannt!

Es war wie immer ein schöner Nachmittag mit sehr netten Menschen. Die letzte Mitmach-Werkstatt ist zugleich auch die Finissage der Ausstellung Welt der Bücher und findet am 10.05.2015 statt. Bis dahin können Sie sich selbstverständlich die Ausstellung auch noch im Pfungstädter Museum anschauen.