Bilder vom Batiken im Museum

Im Rahmen der Leo Pohl Ausstellung wurde heute im Museum gebatikt. Allerdings auf die indonesische Art und Weise. Mit schönen Ornament-Stempeln wurde Kalt-Wachs auf Stoffe aufgetragen, welcher nach dem trocknen bemalt werden konnte. Die Besucher konnten ihre eigenen Stoffe mitbringen und verzieren oder die vom Museum gestellten Stoffe und Stoff-Taschen.

Bei Kaffee, Tee und Kuchen wurden sich gegenseitig Tipps gegeben, die Werke bestaunt und man verbrachte einen schönen Nachmittag zusammen.

20160424_170009        20160424_170116

Emaille-Ausstellung in der Remise

Am 24.4. wird um 15 Uhr die Ausstellung: „Die bunte Welt des Emails“ des Museumsvereins in der alten Remise, Rügnerstr. 35a in Pfungstadt eröffnet. Die Ausstellung ist jeden 1. Sonntag im Monat bis einschließlich Oktober von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Kontakt: Martin Schickel: 06157-83629 und Karl Heinz Huxhorn 06157-84191.

Batik zur Leo-Pohl-Ausstellung

Nach dem sehr gut besuchten Sonntag mit dem Thema „Fernseh GmbH“ folgt als nächstes das Thema „Batik“, ursprünglich geplant für den 3. April, aber aufgrund der veränderten Urlaubsplanung auf den 24. April verschoben. Batik bedeutet „mit Wachs zeichnen“ und bezeichnet eine Methode zur Stoffmusterung mit Wachs. Dazu wird hieißes, flüssiges Wachs auf die Stoffteile aufgetragen, die bei Eintauchen in ein Färbebad geschützt werden sollen. Traditionell wurden nur drei Naturfarben verwendet, Indigo (Blau), soga (Braun) und der mengkudu (Rot) (Zitat aus: Jutta Steffen-Schrade in unserem Begleitheft zur Ausstellung). Wir können an einem Nachmittag natürlich nur eine einfache – und einfarbige – Version dazu machen. Aber wir haben verschiedene Batikstempel (siehe Bild) und wollen versuchen, diese einzusetzen.pohl batik

Fernseh GmbH

Im Rahmen der Ausstellung „Leo Pohl – ein Pfungstädter kommt rum“ ist das Thema am 6. März um 16 Uhr die Firma „Fernseh GmbH“, bei der Leo Pohl jahrzehntelang gearbeitet und für die er Fernsehtechnik aus Darmstadt in der Welt bekannt gemacht hat. Liam O’Hainnin wird Rede und Antwort stehen. Er hat eine einmalige Sammlung in seinem „Farvis“-Museum in Pfungstadt, bestückt Fernsehfilme aus den 50-er Jahren (zuletzt den Film über den Fernsehkoch Clemens Wilmenrod) und kann über technische und historische Details der Darmstädter Firma kompetent Auskunft geben. Wenn gewünscht, ist ein Besuch seines Museums möglich, das in Fußnähe des Museums ist. Das Stadtmuseum ist an diesem Tag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.fernsehlichtwiese

Live-Musik und -Tanz aus Indonesien

Gestern fand unsere Veranstaltung zur indonesischen Kultur statt. Wie man auf den Bildern sieht, war es sehr farbenfroh!

Wir waren sehr beeindruckt von der indonesischen Studentengruppe. Neun Personen kamen, der Sänger, der Trommler, drei Tänzer und vier Tänzerinnen. Sie stellten den „Saman“ den indonesischen 1000-Hände-Tanz vor, der in einer Reihe getanzt auf Knien wird. Es ist ein Tanz, der nur mit dem Oberkörper, aber dafür in vielen Varianten durchgeführt wird. Gut, dass wir noch einen Teppich geholt hatten… Es war nicht nur farbenfroh, sondern auch sehr lebhaft und rhythmisch, die Akteure waren mit viel Freude dabei, das war ihnen anzusehen!

Nadine stellte ein Märchen von einer Frau vor, die mit Beharrlichkeit den Mann sucht, vor dem sie immer gewarnt wurde. Edith Müller las die Geschichte eines Mannes, der seine Kinder im Unabhängigkeitskrieg verlor und Masken schnitzte, und so seine Trauer be- und verarbeitete….

Marion Roth gab eine Einführung zu Indonesien im allgemeinen und den Schattenfiguren im besonderen. Hier noch der Hinweis zu dem Theater, der diese Stücke aufführt. Wir wollen bei Gelegenheit hinfahren. Interessenten melden sich bitte beim Museum!

http://schneider.marionetten-wiesloch.de/wayang/

 

 

Indonesische Kultur live!

Processed with VSCOcam with h1 preset

Processed with VSCOcam with h1 preset

Am Sonntag, 7.2. findet in der ehem. Synagoge in der Hillstraße (hinter dem Malzturm) um 16 Uhr eine Vorführung des 1000-Hände-Tanzes statt. Indonesische Studenten aus Darmstadt wollen ihn vorführen, mit Live-Musik und -Tanz (siehe http://www.samanindonesia.de; Foto: Adit). Wir sind sehr gespannt!

Dazu beschäftigen wir uns mit dem indonesischen Schattenspiel „Wayang“ beschäftigen. Ursprünglich war geplant, ein Stück aufzuführen, das traditionelle Wayang in Kurzfassung, aber nach genaueren Kenntnisstand des normalerweise 12 Stunden dauernden Schattenspiels, das eine religiöse Bedeutung hat, kapitulierten wir und wollen jetzt kürzere indonesische Märchen vorlesen und die Handpuppen vorstellen, etwas zu ihrem Charakter sagen und wie sie hergestellt wurden. Wir haben ja Dank der Sammlung von Leo Pohl genügend Beispiele zum Zeigen und auch Anfassen! Anschließend kann die Sonderausstellung besucht werden….

 

Bilder von der Eröffnung der Leo Pohl Ausstellung

Heute wurde die Ausstellung rund um das Leben von Leo Pohl eröffnet und über 60 Besucher kamen, um sich die zahlreichen Exponate aus Sport, Fernsehen und Reisen anzuschauen.

Die Ausstellung ist noch bis nächsten Mai geöffnet. Jeden Monat veranstalten wir zudem eine unserer Mitmachwerkstätten – vorbei schauen lohnt sich also!