Neue Ausstellung in der Hahner Heimatstube ab Montag, 3. Oktober 2016

In der Hahner Heimatstube wird am 3.10.2016 eine neue Ausstellung eröffnet: „Hahn  – früher und heute“. Sie zeigt den Besuchern, welche Kraftanstrengung es einst waren, die für uns heute zur Selbstverständlichkeit gewordenen Wasser- und Stromleitungen zu legen sowie eine Kanalisation zu bauen. Auch werden dabei die Geschichte des örtlichen Postwesens und des öffentlichen Nahverkehrs beleuchtet. Eine große Anzahl von Ortsbildern runden die Ausstellung ab, anhand denen man den Vergleich zwischen damals und jetzt ziehen kann.

heimatstube-hahn-2016

Geöffnet ist die Ausstellung an folgenden Tagen:

03.10.2016 von 11 bis 17 Uhr

06.11.2016 von 14 bis 17 Uhr

04.11.2016 von 14 bis 17 Uhr

Heimatstube Hahn
Bürgerzentrum (Rathaus)
Gernsheimer Str. 42
64319 Pfungstadt

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bilder der neuen Ausstellung Pfungstädter Kinos

Nach monatelanger Vorbereitung war es heute so weit: Die neue Ausstellung Pfungstädter Kinos wurde im Museum eröffnet. Vor der offiziellen Eröffnung wurde in die Synagoge eingeladen. Werner Nüsseler vom Film- und Videoclub Darmstadt zeigte vor ca. 40 Besuchern Bilder und Filme über die Entstehung der laufenden Bilder bis hin zum Modernen Kino, wie wir es heute kennen.

Die Ausstellung ist bis Mai 2017 geöffnet. Weitere Termine, die im Rahmen der Kino-Ausstellung stattfinden, können Sie unter Aktuelles & Termine einsehen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Ausstellungseröffnung „Pfungstädter Kinos“ am Sonntag, 15 Uhr

Für viele alteingesessene Pfungstädter gehörten die Kinos zu den wichtigsten Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens. Heute ist das leider nicht mehr so, aber besonders in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts waren sie ein fester Bestandteil des kulturellen Angebots. Sie boten um die 1000 Plätze in unserer nicht so großen Stadt und waren zu ihren Glanzzeiten immer gut besucht. Gerade in den Jugendjahren, an die man sich später gern, aber auch leicht melancholisch zurückerinnert, nutzte man sie als Unterhaltungsprogramm und Treffpunkt. Man wurde als Kind mit den Geschwistern in die Sonntagsnachmittagsvorstellung geschickt, stand in der Schlange zum Fahrkartenverkauf und unterhielt sich voller Vorfreude mit Bekannten, kam sich näher als Pärchen in den letzten Reihen, genoss das Eintauchen in fremde Welten und Zeiten in den Hollywoodfilmen, wurde aufgeklärt mit den Schulmädchen-Reporten und viele halfen bei den Filmvorführungen, weil sie einfach Kino-Enthusiasten waren.

Vielen ist das Stoltze/Scala Kino nicht mehr in Erinnerung, es schloss schon 1963 seine Tore. Das Deli-Kino war nicht nur wegen seines mondänen Balkons in romantischer Erinnerung, auch seine Zeit danach als Disco „Old Movie“ war legendär. Der Saalbau, das dritte Kino zeigt seit 1927 Filme und hat schon viele wechselvolle Jahre erlebt. Es wurde von Georg Wilhelm Vögler mit cineastischer Leidenschaft über Jahrzehnte geführt, bis es 1987 der Förderverein übernommen hat. So kann man jetzt nicht nur Filme in einem wunderbaren 50er Jahre Ambiente genießen, sondern auch andere kulturelle Veranstaltungen besuchen, die dort ausgerichtet werden. Leider verstarb Georg Wilhelm Vögler 89-jährig im Juni dieses Jahres. Er unterstützte die Ausstellungsmacher bei der Suche nach alten Bildern und erzählte von den Glanzzeiten des Kinos.

Rainer Ohl, ein großer Kino-Enthusiast, initiierte die Ausstellung und stellte sein Wissen und seine Sammlung von Kino-Plakaten und –programmen u.a. zur Verfügung. Manfred Nüsseler vom Film- und Videoclub Darmstadt verlieh das Wanderkino des Clubs und wird bei der Vernissage am Sonntag, 18. September, 15 Uhr über die geschichtliche Entwicklung des Kinos sprechen. Das findet dann aus räumlichen Gründen in der ehem. Synagoge in der Hillgasse statt. Danach geht man zur Ausstellung ins Museum, wo Führungen in kleinen Gruppen angeboten werden und man sich noch beim Glas Sekt über die eigenen Erlebnisse in den Pfungstädter Kinos austauschen kann.

Rainer Ohl wird etwa jeden zweiten Sonntag das Museum öffnen und als Filmliebhaber verschiedene Filme vorstellen, der Schwerpunkt liegt dabei, wie in seiner Sammlung, auf den Hollywood-Filmen der 50er und 60er Jahre. Außerdem veranstalten wir in der „Woche der Kunststoffstraße Landkreis Darmstadt-Dieburg“ zum Thema Celluloid einen Abend im Saalbaukino, gemeinsam mit dem dortigen Förderverein zu den 50er Jahren mit „Rock’n Roll und Petticoat“ am 5.11.2016.

Hier noch Bilder von der Vorbereitung und dem Kerbumzug:

Vernissage Marina Gots

Eine gelungene Vernissage fand am Sonntag im Stadtmuseum in der Borngasse 7 statt. Marina Gots (Mitte) stellte zum ersten Mal ihr gesamtes Werk aus. Andreas Müller (rechts) sprach die Einführung. Sehr schön konnte man ihre künstlerische Entwicklung anhand der Acrylbilder, des Skizzenbuches, der Aquarelle und der Collagen nachvollziehen. Die Ausstellung ist jeweils donnerstags vom 15-18 Uhr sowie während des gesamten Erzählcafés vom 25.7. bis 12.8. zu sehen. In diesem Rahmen wird Marina Gots am 9. August um 10 Uhr aus ihrer Heimat Russland erzählen und in die Collagentechnik einführen. So kann jeder ein eigenes Bild erstellen. Am Sonntag, den 21. August wird – wieder um 15 Uhr – die Finissage stattfinden. Individuelle Besichtigungstermine können gerne vereinbart werden.

Hier einige Impressionen….

 

 

Vernissage mit Marina Gots

Marina Portrait

Selbstporträt

Marina Gots ist freie Graphikdesignerin und Illustratorin, die in Pfungstadt lebt und arbeitet. Über ihre Kunst sagt sie: „die Natur ist eine unerschöpfliche Kreativitätsquelle, die mich jeden Tag aufs Neue inspiriert. Aquarell und Acryl halfen mir dabei, die faszinierenden Bilder aus meinen Kopf zu malen, bis ich festgestellt habe, dass es die reiche Farbpalette in den gedruckten Zeitschriften schon gibt. So fand ich einen Weg zur Collagetechnik. Ich finde, dass Altpapier uns noch viele spannende Geschichten erzählen kann.“ Am 19. Juni ist um 15 Uhr die Vernissage im Stadtmuseum Pfungstadt, Borngasse 7, zu der herzlich eingeladen wird. Bis Mitte August bildet die Ausstellung den optischen Rahmen des Sommer-Erzählcafés „gehen – kommen – bleiben“, das vom 25.7. bis 12.8. in diesen Räumen stattfindet. Marina Gots wird am 9. August um 10 Uhr von sich und ihrer Kunst erzählen und zur Collagentechnik auch praktisch anleiten. Dazu gibt es Köstlichkeiten aus ihrer russischen Heimat.

Batik zur Leo-Pohl-Ausstellung

Nach dem sehr gut besuchten Sonntag mit dem Thema „Fernseh GmbH“ folgt als nächstes das Thema „Batik“, ursprünglich geplant für den 3. April, aber aufgrund der veränderten Urlaubsplanung auf den 24. April verschoben. Batik bedeutet „mit Wachs zeichnen“ und bezeichnet eine Methode zur Stoffmusterung mit Wachs. Dazu wird hieißes, flüssiges Wachs auf die Stoffteile aufgetragen, die bei Eintauchen in ein Färbebad geschützt werden sollen. Traditionell wurden nur drei Naturfarben verwendet, Indigo (Blau), soga (Braun) und der mengkudu (Rot) (Zitat aus: Jutta Steffen-Schrade in unserem Begleitheft zur Ausstellung). Wir können an einem Nachmittag natürlich nur eine einfache – und einfarbige – Version dazu machen. Aber wir haben verschiedene Batikstempel (siehe Bild) und wollen versuchen, diese einzusetzen.pohl batik