Besuch der Malzfabrik Pfungstadt und Blick über ganz Pfungtadt

Die zweite Woche des Erzählcafés ist beendet und am Freitag besuchten ca. 15 Menschen zusammen mit dem Museum die Malzfabrik in Pfungstadt. Gestartet sind wir im Hof der Malzfabrik, in dem wir erst einmal generelles über die Malzfabrik Rheinlandpfalz GmbH erzählt bekommen haben. Wie der Name schon sagt, wird dort Malz für Brauereien produziert. Gewonnen wird Malz aus gekeimter Gerste.

Unser erster Stopp führte uns in das Weichhaus, in dem die Gerste 24 Stunden bleibt. Danach gingen wir in den Keimkasten, der aus zwei riesigen Becken mit jeweils einem Füllvermögen von 112 Tonnen bestand, die gefüllt mit bereits keimender Gerste waren. Durch das keimen entsteht Hitze – bis zu 45 Grad – weshalb der Keimkasten dauerhaft gekühlt werden muss. Die Gerste bleibt 5 Tage in diesen Keimkästen und muss zweimal täglich gewendet werden. Probieren durften wir die Gerste auch. Diese schmeckte bereits leicht malzig.

Unser nächster und letzter Halt führte uns auf das Dach der Malzfabrik. Da am Freitag sehr gutes Wetter war, konnte man kilometerweit in alle Himmelsrichtungen sehen.

Am Montag beginnt die letzte Woche des Erzählcafés und am Freitag, 12. August 2016, ab 17 Uhr feiern wir unser großes Abschlussfest in der Büchner Villa. Kommen Sie doch einfach mal vorbei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Historische Brauerei Besichtigung

So schnell kann es gehen und die erste Woche des diesjährigen Erzählcafés ist bereits vorbei. Am Freitag waren wir erst in einer kleinen Gruppe mit dem Fahrrad in Pfungstadt unterwegs. Die Pfungstädter Mühlen – bzw. die Orte, an denen früher die Mühlen einmal standen – waren unser Ziel. Nachdem wir an der Pfeffermühle, am alten Rathaus, an der Kirchmühle und zu letzt  an der Frankensteinermühle auf dem Gelände der Büchner Villa waren, machten wir uns auf zur Pfungstädter Brauerei.

Denn dort wartete eine historische Brauerei Besichtigung mit anschließendem Umtrunk auf uns. Die Brauerei Pfungstadt wurde 1831 von Justus Hildebrand gegründet und ist heute weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Hier sind einige interessante Fakten rund um die Pfungstädter Brauerei:

  • Die Zutaten für das Pfungstädter Bier kommen schon seit der Gründung 1831 ausschließlich aus Hessen
  • Die Brauerei gewann auf vielen Weltausstellungen Preise für das Bier
  • Justus Ulrich, der Schwiegersohn Hildebrands, war mit dem Erfinder des Kühlschrankes Carl von Linde befreundet und setzte bereits 1884 ein Kühlgerät ein
  • Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Pfungstädter Brauerei Hoflieferant des Herzogs von Hessen
  • Da im ersten Weltkrieg alle Zugpferde eingezogen wurden, setzte man Ochsen zum Ziehen der Bierkutschen ein
  • Bis Ende der 1960er Jahre wurden noch Pferde in der Brauerei eingesetzt
  • Die Brauerei betreibt einen eigenen Brunnen, der über Quellwasser aus dem UNESCO-GEO-NATURPARK Bergstraße-Odenwald verfügt
  • Heute arbeiten 120 Mitarbeiter in der Brauerei, die jährlich 300.000 Hektoliter Bier herstellen
  • Die Pfungstädter Brauerei ist die einzige Privatbrauerei Hessens

Wenn sie mehr über die Geschichte der Pfungstädter Brauerei erfahren möchten, können Sie dies in deren Historie nach lesen.

Nach der kleinen Führung wurde das Bier selbstverständlich auch getestet. Zum Trinken gab es vier verschiedene Biere, wie z.B. das Landbier. Das Highlight des Abends war das Crafted no. 16. Hierbei handelt es sich um ein dreifach gehopftes Bier,  das selbst die Nicht-Bier Trinker der Gruppe zu einem kleinen Gläschen verleitete.

Wie es nächste Woche im Erzählcafé weitergeht können Sie in diesem Artikel lesen. Und das vollständige Programm können Sie unter Aktuelles & Termine einsehen.

Wir freuen uns wie immer auf ihr Kommen!

 

 

Fernseh GmbH

Im Rahmen der Ausstellung „Leo Pohl – ein Pfungstädter kommt rum“ ist das Thema am 6. März um 16 Uhr die Firma „Fernseh GmbH“, bei der Leo Pohl jahrzehntelang gearbeitet und für die er Fernsehtechnik aus Darmstadt in der Welt bekannt gemacht hat. Liam O’Hainnin wird Rede und Antwort stehen. Er hat eine einmalige Sammlung in seinem „Farvis“-Museum in Pfungstadt, bestückt Fernsehfilme aus den 50-er Jahren (zuletzt den Film über den Fernsehkoch Clemens Wilmenrod) und kann über technische und historische Details der Darmstädter Firma kompetent Auskunft geben. Wenn gewünscht, ist ein Besuch seines Museums möglich, das in Fußnähe des Museums ist. Das Stadtmuseum ist an diesem Tag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.fernsehlichtwiese

Eröffnung der Ausstellung Hessische Celluloidwarenfabrik Dietz & Böttcher in der Hahnmühle am 25.01.2015

In der Hahner Heimatstube wird am kommenden Sonntag ab 11 Uhr eine überaus interessante Ausstellung über einen ehemals wichtigen Wirtschaftszweig Pfungstadts eröffnet. Celluloidwaren – oder Kunststoff, wie die heutige Bezeichnung lautet – der  Hessischen Celluloidwarenfabrik Dietz & Böttcher in der Hahnmühle.

Initiator dieser Ausstellung ist Kai-Jan Kutscher, dessen Familie über mehrere Generationen in der Celluloidwarenfabrik Dietz & Böttcher gearbeitet hatte, bis diese 1982 geschlossen wurde. Zusammen mit Hahns Ortsvorsteher Dieter Römer und Marion Roth, der Leiterin des Stadtmuseums Pfungstadt, lädt er alle Interessenten herzlichst zu Eröffnung der Ausstellung ein. Neben zahlreichen Gegenständen, die in der Celluloidwarenfabrik hergestellt wurden, werden auch Einblicke in die Firmengeschichte und die der Hahnmühle selbst gegeben.

Geöffnet ist die Ausstellung in der Hahner Heimatstube an folgenden Sonntagen von jeweils 14 Uhr bis 17 Uhr:

  • 22.02.2015
  • 29.03.2015
  • 26.04.2015
  • 31.05.2015
  • 28.06.2015

Hahner Heimatstube
Bürgerzentrum/Rathaus
Gernsheimer Str.
64319 Pfungstadt

Wenn Sie mehr über die Ausstellung der Hessischen Celluloidwarenfabrik Dietz & Böttcher in der Hahnmühle erfahren möchten, lesen Sie auch diesen Artikel des Darmstädter Echos.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Museum am Kerb-Sonntag 14.09.2014 geöffnet

In einigen Tagen ist es wieder soweit: Die Pungschter Kerb ist doa!

Von 12. bis 14. September 2014 öffnet die Pfungstädter Straßenkerb seine Pforten und wie immer gibt es viel zu sehen und zu erleben. Auch das Pfungstädter Museum ist am kommenden Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Als ganz besonderes Highlight wird das neue Zirkus-Zimmer offiziell eröffnet, das ab sofort eine dauerhafte Ausstellung sein wird. Zwar sind die Exponate nicht so zahlreich wie bei der Sonderausstellung Zirkus, aber dennoch lohnt sich ein Besuch und Sie werden begeistert sein.

Für ausländische Gäste bieten wir bei unserer aktuellen Ausstellung Erster Weltkrieg in Pfungstadt eine English guided tour ab 16 Uhr an. An einer deutschen Führung können Sie gerne ab 17 Uhr teilnehmen.

Wie immer freuen wir uns auf Ihr Kommen!

Pfungstädter Kerb-Plakat Museum Pfungstadt 2014